Die Burgarena Schlaining zeigte im Sommer 2026, dass alte Mauern und moderne Musik bestens zusammenpassen. Vor der eindrucksvollen Kulisse unter dem mächtigen Viadukt wurde die Friedensburg zur Bühne für einen vielseitigen Konzertsommer.
Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil, von dem der Impuls zum Ausbau der Burgarena Schlaining gekommen ist, zeigt sich von der Entwicklung begeistert: „Die Burgarena Schlaining hat sich in kürzester Zeit zu einem Publikumsmagneten und zu einem kulturellen Leuchtturm im Südburgenland entwickelt. Die großartigen Open-Air-Konzerte zeigen, wie gut hochkarätige Künstlerinnen und Künstler, ein begeistertes Publikum und das historische Ambiente der Burg zusammenpassen. Genau solche Veranstaltungen machen Kultur erlebbar, stärken den Tourismus und bringen zusätzliche Wertschöpfung in die Region. Ich freue mich sehr, dass sich die Investitionen in diesem besonderen Kulturstandort so erfolgreich entwickeln.“
Den Auftakt zur Open Air-Saison machte im Juni das Friedenskonzert der Militärmusik Burgenland, ein Beitrag zum Rahmenprogramm der aktuellen Ausstellung „Blech mit Herz – Faszination Blasmusik im Burgenland“. Begeistert zeigte sich das Publikum ein paar Tage später von der intensiven Inszenierung des Thomas Bernhard Stücks „Holzfällen“. Nicholas Ofczarek und die Musicbanda Franui sorgten für einen magischen Abend.
Danach wurde es beim „Under the Bridge“-Open-Air am 26. und 27. Juni rockiger: eine Pink Floyd Coverband und weitere spannende Acts brachten die Burgarena in Bewegung.
Am 4. Juli traf klassische Literatur auf Elektrosound: Salzburg-Jedermann Philipp Hochmair verwandelte gemeinsam mit „Die Elektrohand Gottes“ Schillers Balladen in einen energiegeladenen „Schiller Balladen Rave“.
Die Burgarena als Garant für ausverkaufte Abende
Den sommerlichen Schlusspunkt setzte Ende Juli das Blues & More Festival. Internationale Acts, BBQ und ein Brunch machten aus der Burg einen Treffpunkt für Musik, Kulinarik und entspanntes Sommerfeeling. Fazit: Fast alle Events waren ausverkauft!
KBB-Geschäftsführerin Claudia Priber: „Gerade diese nicht alltägliche Mischung der Events macht den Kultursommer auf Burg Schlaining so besonders. Schlaining setzt sich bewusst vom hektischen Mainstream ab. Wir bieten den Besucherinnen und Besuchern maßgeschneiderte Angebote auf höchstem Niveau in einem einzigartigen Ambiente.“
Auch Intendant Gerhard Krammer und KBB-Eventmanager Werner Glösl bilanzieren positiv: „Das ist die Stärke der Burgarena: Hier muss sich Geschichte nicht gegen Gegenwart behaupten. Sie gibt ihr einfach den passenden Resonanzraum. Wenn abends die ersten Töne durch den Burghof ziehen, wird aus der alten Festung für ein paar Stunden das spannendste Open-Air-Wohnzimmer des Burgenlands.“
Für das kommende Jahr sind wieder gefragte Acts geplant: „Es sind auch große Namen dabei, aber verraten wird noch nichts“, so Intendant Krammer.
Mozart für Familien, KLANGherbst und Flying Pickets
Am 11. Oktober startet die Herbst-Konzertsaison mit Marko Simsa und seinem unterhaltsamen Mozartprogramm zum Mitmachen für die ganze Familie. Vom 5. bis 8. November findet der KLANGherbst auf Burg Schlaining statt. Im Mittelpunkt steht jüdische Kultur und Musik. Unter anderem zu erleben: jüdisches Kabarett mit der Vienna Clarinet Connection und Georg Wacks sowie der Wiener Jüdische Chor mit Roman Grinberg. Am 5. Dezember treten die legendären Flying Pickets auf Burg Schlaining auf.
Weitere Infos:
Tickets und Infos zu Konzerten und Festivals:
www.klangfestivalschlaining.at
E-Mail: klangfestival@kultur-burgenland.at
Telefon: +43 3355 2306-2211
Foto: Lexi Horvath

