Under the Bridge - FREITAG

Freitag, 27.6.2025 | 18 Uhr | Burgarena Schlaining

LINEUP - FREITAG: 

18:30 Uhr: Didithereal

HipHop, Pop, Singer-Songwriter, der junge Mann aus Güssing kann eigentlich alles, nur festlegen kann und will er sich nicht. Und das ist auch gut so. Denn egal welches Genre er gerade bedient, die Qualität ist immer top.

19:30 Uhr: Max Schabl (solo)

Der Mittelburgenländer ist mit seinem Soloprojekt seit dem Jahr 2012 ein Fixstern auf Österreichs Liedermacher-Himmel. Die Austropop-Legende, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, versteht es mit bitterscharfer Satire und einprägsamen Melodien seine treue Fanschar zu begeistern. Über 250 Auftritte, 3 Solo-Alben und dazu betreibt der umtriebige Künstler auch noch mit ebensolchen Eifer ein (Rock)Band-Projekt. Max Schabl, der Liedermacher und die, wie ihn seine Fans liebevoll betiteln, Austropoplegende aus Pilgersdorf greift seit 2012 in die Saiten. Musik als Medium eines gesellschaftlichen Spiegels in einer Welt, die sich zu schnell drehen mag.
Sein Auftreten ist minimalistisch. Gitarre, Gesang und Mundharmonika reichen aus, um breite Kreise zu ziehen. Gegebenheiten und Normen, welche für manche ungeachtet sind, sind für seine Liedtexte signifikant. Hier bohrt er, hier sucht er, hier findet sich seine Kunst. Von satirischen Liedern über die burgenländische Wirtshauskultur bis zu den Fragen, welche auch dich dann beschäftigen – Egal ob Solokonzert oder mit Begleitband „Das Volk der Mäuse“ Max Schabl rüttelt auf, bringt dich zum Lachen, beschwichtigt und provoziert in einem.

  • Über 250 Konzerte in ganz Österreich
  • Platz 7 beim FM4 Protestsongcontest 2018
  • Supportgigs für u.a. Seiler & Speer, der Nino aus Wien, Sigi Maron (RIP), The Weight, Turbobier
  • 2019 Publikumspreis des ORF-Literaturwettbewerbs „Textfunken“


21:00 Uhr: Hans Söllner

Ein Chor aus 6000 Stimmen: "Edeltraud, du host a sauguats Gros anbaut". Das Burgenland und der Hans Söllner aus Bayern passen gut zusammen. Legendär sind seine ausverkauften Solo-Konzerte in den 1990er Jahren in Wiesen und, ja genau, im Burghof der Friedensburg Schlaining. Trotz, oder gerade auch wegen seiner widerborstigen und unangepassten Art kann der Reggae-Liebhaber auf eine große Fanschar in Österreich und Bayern zählen.

Hans Söllner ist ein deutscher Liedermacher. Musikalisch bekannt ist er durch seine bissigen Lieder, die er solo mit Gitarre und Mundharmonika vorträgt. Mit seinen Bands spielt er auch „bayerischen Reggae“. Söllner schreibt vor dem Hintergrund seiner libertären Gesinnung gesellschafts- und systemkritische, insbesondere auch CSU-kritische Texte in bairischem Dialekt und tritt für die Legalisierung von Marihuana ein. Gegen ihn liefen zahlreiche polizeiliche und gerichtliche Verfahren u. a. wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Musikalisch bedient sich Söllner zumeist traditioneller Stilformen. Es gelingt ihm jedoch, diese mit scharfsinnigen Texten mal zur Plauderstunde, mal zur bitteren Anklage werden zu lassen. Das Dasein des kleinen Mannes, auch in Bezug auf seine eigene Person, ist Söllners bevorzugtes Thema. In diesem Zusammenhang problematisiert er häufig Themen wie Arbeitslosigkeit und den Missbrauch von und die Ohnmacht gegenüber Amtsgewalt, aber auch Aspekte des Familienlebens, so dass seine Konzerte teilweise kundgebungsähnlichen Charakter annehmen. Vor allem seine früheren Alben entstanden oft aus Zusammenstellungen von Livemitschnitten. Söllner spielte unter anderem auf dem Chiemsee Reggae Summer in Übersee. TV-Mitschnitte kamen im Bayerischen Rundfunk im mitternächtlichen Musikfenster für regionale Künstler zur Ausstrahlung. Der Bayerische Rundfunk bewarb die Veranstaltung unter anderem mit den Worten „Hans Söllner, das bayrische Urgestein des deutschen Reggae“, womit dieser sich auf das Bühnen-Naturell und Image des Künstlers bezog. Söllner selbst ergänzt diese Charakterisierungen zeitweilig durch ein Outfit im Jamaika-Stil. Seine Grundeinstellung lässt sich aber keinesfalls ausschließlich auf das oftmals unterstellte Bekenntnis des Rastafari beschränken.

 

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