Die Bilanz der Kulturveranstaltungen 2025 auf der Burg ist beeindruckend: Insgesamt 35 Veranstaltungen mit über 8000 Besucherinnen und Besuchern und einer Auslastung von über 80 Prozent der Schlaininger Musikevents beweisen die gute Intuition der Veranstalter bei der Programmauswahl.
Kulturreferent und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ist von der Entwicklung in Schlaining begeistert: „Die hohen Besucherzahlen und die starke Nachfrage zeigen, dass die Friedensburg Schlaining nicht nur als historischer Ort wahrgenommen wird, sondern als lebendiges kulturelles Zentrum mit klarer thematischer Haltung. Sie hat sich 2025 erfolgreich als Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Identität und Frieden positioniert und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur kulturellen Stärkung des Burgenlandes. Und unsere Kulturveranstaltungen beweisen, dass großartige Künstlerinnen und Künstler gerne ins Burgenland kommen.“
Für das Jahr 2026 sind bereits 45 Veranstaltungen mit insgesamt rund 180 Künstlerinnen und Künstlern geplant. Die Auftritte finden an verschiedenen Standorten innerhalb und außerhalb der Burg statt (Burgarena, Granarium, Burghof, Rittersaal und Engelsaal) sowie in den Ortsteilen von Stadtschlaining.
Highlights bieten unter anderem die großartigen Schauspieler und Performer Philipp Hochmair und Nicholas Ofczarek, die mit dem mittelalterlichen Schlaininger Burgherren Andreas Baumkircher zumindest eines gemeinsam haben: ihre prominenten Namen werden 2026 auf Burg Schlaining eine große Rolle spielen.
Hochmair, der bereits im Vorjahr für eine ausverkaufte Burgarena gesorgt hat, tritt 2026 sogar zweimal auf: zuerst eröffnet er den KLANGfrühling, zum Schulschluss wird er mit seiner „Schiller-Balladen-Rave“ Open- Air-Show die Burgarena rocken. Ofczarek bringt seine Umsetzung des Thomas Bernhard Stückes „Holzfällen“ zum KLANGfrühling im Mai.
Beliebte Friedensburg
Die im Herbst 2025 kuratierte Ausstellung „Die Burg für den Teufel - zur Person Andreas Baumkircher" zählt schon jetzt zu den beliebtesten Ausstellungen in Schlaining. Andreas Baumkircher gelang es im 15. Jahrhundert vom Kleinadeligen in die höchsten Adelskreise des Heiligen Römischen Reiches aufzusteigen. Burg Schlaining baute er zum Zentrum seiner Macht aus.
2025 wurden auf Burg Schlaining bei den Ausstellungen und Führungen rund 20 000 Besucherinnen und Besucher gezählt, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Die Dauerausstellungen unter dem Titel „Von der Wehrburg zur Friedensburg“ bildeten auch 2025 das inhaltliche Rückgrat des Betriebs. Standortleiter Norbert Darabos zeigt sich zufrieden: „Besonders stark frequentiert war der Ausstellungsbereich zu Frieden und Konfliktkultur, der die Arbeit des Austrian Centre for Peace sichtbar machte und kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucherinnen und Besucher lag bei etwa einein-halb Stunden, was auf eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten schließen lässt,“ meint Darabos.
Insgesamt fanden im Jahr mehr als 1 200 Führungen statt, darunter klassische Überblicksführungen, thematische Spezialführungen und Programme für Kinder, Familien und Schulklassen. Besonders gefragt waren die thematischen Formate „Wo die Ritter wohnen“ mit 513 Teilnehmenden, „Über die Burg“ mit 1 199 Teilnehmenden sowie „Durch die finstre Nacht“ mit 201 Teilnehmenden, die historische Räume und Geschichten besonders lebendig vermittelten. Auch das Programm „Auf gruseligen Pfaden“ zog mit 331 Teilnehmenden ein großes Publikum an und zeigte die Attraktivität speziell inszenierter Vermittlungsformate. Rund 800 Kinder und Jugendliche besuchten die Friedensburg Schlaining im Rahmen von Schulprogrammen, hinzu kamen weitere Schüler- und Studierendentickets für unterschiedliche Führungs- und Workshop-Formate. Insgesamt wurden im Jahr 2025 mehr als 1 600 Einzelveranstaltungen, Führungen und Vermittlungsformate umgesetzt.
Beeindruckende Bilanz: Burg Schlaining Musik-Hotspot des Südburgenlands
Für das ambitionierte Programm in Schlaining ist der künstlerische Leiter Gerhard Krammer mit seinem Festivalteam zuständig: „Die Säulen des Jahresprogramms bilden unsere etablierten Festivals: KLANGfrühling, Blues & More, Under the Bridge und KLANGherbst. Dazu wird das musikalische Menü mit Gustostückerl erweitert, wie etwa ausgewählte Einzelkonzerte mit Philipp Hochmair, der Elvis-Presley-Tribute-Band oder dem Hagen-Quartett,“ erklärt Krammer. Das Hagen-Quartett macht auf seiner aktuellen Tour zwischen Elbphilharmonie Hamburg, Wiener Konzerthaus und Mozarteum Salzburg auf der Friedensburg Schlaining Station.
Ausstellungen: Blasmusik, Rotes Kreuz und Clusius
Ein weiterer Schwerpunkt für die Veranstalter wird 2026 die Sonderausstellung „tuten & blasen - Blasmusik im Burgenland“. Weiters auf dem Programm: Die Ausstellung „80 Jahre Rotes Kreuz“. Diese Schau widmet sich der 80jährigen Geschichte des Roten Kreuzes im Burgenland.
Mit im Programm für 2026: Die thematische Sonderausstellung zum 500-jährigen Carolus-Clusius-Jubiläum. Carolus Clusius zählt zu den bedeutendsten Botanikerpersönlichkeiten der frühen Neuzeit.
www.friedensburg.at
Tickets und Infos:
www.klangfestivalschlaining.at
Telefon +43 3355 2306-2211
BU1: The return of the Superstar: Philipp Hochmair kommt wieder nach Schlaining
BU2: Egal welcher Musikstil: Die Stimmung in der Burgarena ist einzigartig.
BU3: Die verschiedenen Ausstellungsformate wurden gut angenommen.

