Foto im Engelsaal mit LR Leonhard Schneemann, Standortleiter Friedensburg Schlaining Norbert Darabos, Geschäftsführerin Claudia Priber, Eventmanager Werner Glösl und Intendant KLANGfestival Gerhard Krammer
© Lexi Horvath

Pressekonferenz KLANGfrühling 2026

Das Treffen der Stars - KLANGfrühling 2026 in Schlaining

Wenn im Frühling die Hügel des Südburgenlands ans Licht rücken und die Burg Schlaining ihre altehrwürdigen Mauern aus dem Winternebel löst, beginnt ein Festival, das wie kaum ein anderes den Dialog zwischen Musik, Sprache und Theater sucht: der KLANGfrühling Schlaining. 

In diesem großartigen Ambiente trifft sich heuer eine Elite an österreichischen Stars von internationalem Format: Philipp Hochmair zur Eröffnung, Nicholas Ofczarek, der zum Finale mit FRANUI am 21. Juni in der Burgarena auftritt, Erika Pluhar, Mavie Hörbiger und Clara Frühstück.

Neu in diesem Jahr ist ein Pre-Opening am 4. März und ein Grande finale am 21. Juni. Der eigentliche Festivalzeitraum reicht vom 9. bis 17. Mai 2026. Als Hauptspielort fungiert erneut das Granarium in der Burg Schlaining. Dieser große Saal mit seiner imposanten Burgmauer verbindet historischen Charme und moderne Technik — ideal für Abende, in denen Stimme, Instrument und Raum zu einem gemeinsamen Erlebnis verschmelzen. Zusätzlich werden die fünf Ortsteile — Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt im Tauchental und Stadtschlaining — in das Programm eingebunden: Das Festival macht die Region selbst zur Bühne.

Das Programm 2026 zeigt einmal mehr die stilistische Vielfalt des Festivals. Neben klassischen Konzerten stehen Lesungen, Theaterformate und genreübergreifende Projekte auf dem Spielplan. 

Im wahrsten Sinne des Wortes

Das Motto 2026 lautet WORT (griech. Λόγος - LOGOS). Klingt abstrakt-philosophisch, ist aber absolut konkret: Wie aus einem Gedanken ein Klang wird, aus einer Skizze ein Klavierstück, aus einem Motiv ein ganzes Universum. WORT / LOGOS steht für das Weitergeben, Verdrehen, Neu-Denken von musikalischen Ideen. LOGOS will in diesem Jahr Formen der Um- und Neugestaltung nachspüren: Wie wandelbar ist Sprache? Wie transformiert Klang Bedeutung? 

Von Hochmair bis Ofczarek

Diese Fragen sind der Leitfaden für das anspruchsvolle Programm: Am 10. Mai eröffnet Philipp Hochmair mit „Hochmair, wo bist du?“ — einer Performance, die theatralische Stimme und elektroakustische Klangräume verknüpft. Hochmair sprengt das klassische Konzertpodium: Hofmannsthals Jedermann, Schillers Balladen, Sprachrituale werden zur Basis einer intensiven, fast körperlich erfahrbaren Selbstbefragung, begleitet von Elektrobeats, verzerrter Gitarre und Cello-Samples.

 

Das Ensemble OIDA ist eine in Wien ansässige Band, die sich auf Musik der Hochbarockzeit spezialisiert. Sie tritt am 13. Mai im Granarium auf.

Ein poetisch-dichter Abend folgt am 14. Mai: Mavie Hörbiger und Clara Frühstück lesen und spielen „Robert träumt von Else“ — eine szenische Annäherung an Schnitzlers Fräulein Else. Hörbigers Stimme und Frühstücks Klavier schaffen einen inneren Raum, in dem Moral, Abhängigkeit und Selbstbestimmung auf ungeheure Weise gegenwärtig werden.

Am 15. Mai treffen Erika Pluhar, Matthias Schorn (Wiener Philharmoniker) und Roland Guggenbichler in kammermusikalischer Intimität aufeinander: Texte, Klarinette und Klavier verschränken sich zu einem Abend, der Lyrik und musikalische Einfühlung in ein gemeinsames Atemfeld bringt.

Mit dem Auftritt von Andrés Gabetta und seiner Band am 16. Mai ist der KLANGfrühling Schlaining um eine Attraktion reicher. Der Barockviolonist füllt den Platz von Nicholaus Ofczarek und Franui aus, deren Auftritt auf den 21. Juni in die Burgarena verlegt wurde. Andrés Gabetta entführt sein Publikum auf eine musikalische Reise, die von den Lagunen Venedigs bis in die rauchigen Tangokneipen von Buenos Aires führt.

Am 17. Mai bietet das Vienna Symphony Jazz Project ein kraftvolles Crossover, das symphonische Themen durch jazzige Arrangements neu konturiert und so LOGOS als lebendigen Austausch der Stile erfahrbar macht.

Ergänzt wird das Programm durch besondere Formate wie ein Sonnenaufgangskonzert, musikalische Gottesdienste und sogenannte „Tafelmusik“-Events, die Klang und Kulinarik verbinden. 

Den Abschluss bilden am 21. Juni Franui mit Burgschauspieler Nicholas Ofczarek in der grandiosen Burgarena, quasi eine Einstimmung auf die Sommerfestivals. Geboten wird eine spektakuläre Inszenierung von Thomas Bernhards „Holzfällen“.

Eine Übersicht über das Programm finden Sie unter www.klangfestivalschlaining.at

 

Stimmen zum KLANGfrühling

Landesrat Leonhard Schneemann: „Der KLANGfrühling auf der Friedensburg Schlaining ist ein fixer kultureller Höhepunkt im Südburgenland – und ein starkes Zeichen regionaler Entwicklung. Der Veranstaltungsreigen profitiert von den gezielten Investitionen der letzten Jahre, sowohl in die Burg, den Ticketshop, den Ortskern oder auch in die Infrastruktur. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass sich Kultur hier so erfolgreich entfalten kann. Das Festival verbindet regionale Verankerung mit internationalem Anspruch und bringt Menschen, Kunst und Ideen in die Region. Der KLANGfrühling ist nicht nur Kultur, sondern ein wichtiger Standortfaktor – er schafft Wertschöpfung, stärkt den Tourismus und erhöht die Lebensqualität im Südburgenland.“ 

Kulturbetriebe Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber: „Der Standort Friedensburg Schlaining wird durch das KLANGfestival enorm aufgewertet. Der KLANGfrühling versteht sich nicht nur als Konzertreihe, sondern als Erlebnisraum, in dem sich Disziplinen überschneiden und neue Perspektiven entstehen. Zwischen mittelalterlichen Mauern und zeitgenössischen Klängen entfaltet sich eine Atmosphäre, die sowohl eingefleischte Klassikliebhaber als auch neugierige Besucher anspricht.“

Standortleiter Norbert Darabos: „Die Friedensburg Schlaining hat sich zu einem Aushängeschild für die gesamte Region entwickelt. Das Ambiente der Burg passt perfekt zu diesem Event. Der KLANGfrühling bringt Leben in die Burg und in den gesamten Ort.“

Intendant Gerhard Krammer, der heuer zum zehnten Mal den KLANGfrühling kuratiert: „Es ist eine große Freude, für unser Publikum musikalische Genüsse auszudenken und zu schaffen – und das über das ganze Jahr verteilt. Wir haben Konzerte, die berühren, die mitreißen, die Ruhe vermitteln, die aber eines gemeinsam haben: Die Kraft und die Energie jenes Momentes, in dem lebendige Musik von einzigartigen Künstler:innen entsteht. Diese zauberhaften Momente möchten wir weitergeben, denn gerade in herausfordernden Zeiten braucht es solche Klang-Kissen‘, um kurz durchatmen zu können und wieder Kraft zu tanken!“ 

KBB-Eventmanager Werner Glösl: „Die Friedensburg Schlaining ist das Herzstück unseres Festivals und verbindet Geschichte mit lebendiger Kultur. Durch die Einbindung der Ortsteile setzen wir ein starkes Zeichen für regionale Verbundenheit und gemeinsames Erleben.“

 

Reservierungen unter:
KLANGfestival Schlaining
Tel.: 03355/2306-2211
E-Mail: klangfestival@kultur-burgenland.at

www.klangfestivalschlaining.at